Gefälschter Google PageRank
In praktisch jeder Domain-Auktion findet man die Nennung des Google PageRank. Auch wenn Google in seinen internen Berechnungen kaum mehr Wert auf den PageRank legt, so ist er dennoch ein Indiz für den Verlinkungsgrad einer Domain. Insbesondere im Rahmen von Domain-Käufen und -Verkäufen wird er daher gerne genannt.
Was häufig nicht beachtet wird ist die Tatsache, dass sich der Google PageRank auch mit einfachen Mitteln fälschen lässt.
Google PageRank fälschen
Setzt ein böswilliger Webmaster für eine ansonsten wertlosen Domain eine Weiterleitung mit HTTP-Status-Code 301 auf eine PR-hochwertige Domain, so erhält diese wertlose Domain beim nächsten PR-Update (in der Regel alle 3 Monate) den gesamten PageRank der Original-Domain. Diesen PageRank behält die Domain dann für die nächste PageRank-Berechnungsperiode.
Häufig wird die Domain dann in diesen ca. 3 Monaten veräußert und der gutwillige Käufer erlebt eine große Überraschung.
Die Fälschung erkennen
Um eine Domain mit gefälschtem PageRank zu erkennen sollten Sie sich vor Allem die Backlink-Struktur betrachten. Ist das Ergebnis dieser Prüfung nicht schlüssig mit dem PageRank-Wert in Verbindung zu bringen, so hat man es häufig mit einer Fälschung zu tun. Gibt Google beispielsweise für eine Domain einen PageRank von 5 an, aber die Backlinkstruktur (beispielsweise mit dem scheidenden Yahoo SiteExplorer) weist nur wenige Inlinks für die Domain aus, so ist dies ein großes Indiz für eine Fälschung.
Weitere Möglichkeiten sind z.B. das Betrachten der Caches von Google oder Angeboten wie der WayBackMachine. Es gibt auch Prüfdienste, die einige dieser Prüfungen automatisieren.
